freilernend bedeutet auch Achtsamkeit – Meine Gedanken

Freilernen, dieses Thema behandle ich oft in meinen Gedankenblitzen auf Instagram – meist vieles was mir einfach so auffällt und einfällt, wenn wir unterwegs sind, einiges nehme ich dann bewusster wahr, oder entdecke neue Möglichkeiten. Also es lohnt sich (Denke ich.) mir zu folgen, es sind einfach nur meine Gedanken in Situationen.

Dieser Post spiegelt meine Meinung wieder, ich möchte niemanden damit zu nahe treten, oder sonst etwas – es sind meine Erfahrungen und Beobachtungen aus Schul,-Lehr,- und Arbeitswelt.

Welche ich auch in diesem Blog Post mit euch teilen möchte. Immer wieder kommt mir die Frage in den Kopf, „Wozu braucht man ein Gebäude zum lernen?“ oder, „Warum ist man angeblich nur schlau, wenn man gute Noten bekommt?“ Ich (ICH) habe öfter die Erfahrung gemacht, das „gute Notenschreiber“ nur gut in Auswendig lernen und „nachplappern“ sind, aber richtig verstehen tun sie es nicht.

Freilernen ist Achtsamkeit

Freilernen ist nicht faul sein .. freilernend bedeutet auch Achtsamkeit. Es ist ein zusammenspiel zwischen Mini und mir. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich es das Erste Mal richtig realisiert habe, aber da muss Mini noch sehr klein gewesen sein. Das ich diejenige bin, welche sie fragt und von mir antworten möchte, um diese Welt zu verstehen und zu begreifen.

Da Mini schon sehr früh gesprochen hat, erleichterte es uns beide sehr, wir konnten uns austauschen usw.. Manchmal wird sie als „Klugschnacke“ oder „Neunmalklug“ bezeichnet. Das nervt mich und wenn es auch noch vor Ihr gesagt wird, noch mehr. Warum traut man, oder darf ein Kleinkind nicht wissen, wie die Babys im Bauch wachsen? Oder gerade Aktuell das Thema Tod, Mini ist jetzt 4 und wir mussten uns leider damit auseinander setzen. Natürlich, wenn das Wort Tod, oder Schwanger fällt, teilt sie ihr wissen auch den Erwachsenen voller Stolz mit – und bekommt dann so eine Reaktion?

Mini hatte NUR Fragen, welche ich ihr beantwortet habe!

Ich verstehe es nicht. Ich glaube einige (viele) Eltern trauen ihren Kindern einfach zu wenig zu – bei vielen 4 jährigen bringt der Storch die Kinder, klar damit ist für viele das Thema gegessen, man muss sich nicht damit auseinander setzen – irgendwann kommt es eh in der Schule dran…

Mein Video zu diesem Thema.

Wenn ein Kleinkind einen Erwachsenen etwas erklärt ist es neunmalklug – wenn ein Erwachsener, einen Erwachsenen genau dasselbe erklärt ist er dann klüger als das Kleinkind?

Ich nehme mir nicht heraus zu sagen, meine Mini ist klüger und besser als alle anderen, nein ich vergleiche nicht, ich beobachte – aber werte nicht! Ich handhabe es nur eben so, fragt sie mich etwas mehr als zweimal in Abständen, weiß ich Mini möchte da etwas wissen, was sie sich nicht selbst erklären kann – also ist sie auch bereit es zu wissen! Ganz Aktuell, alles über den Himmel – wir lernen gerade die Himmelsrichtungen, Wolken und Wind. Das „lernen“ ist nicht täglich, jedoch kommt nahezu täglich ein Farge dazu, wie zum Beispiel: „Pustet der Wind die Wolken immer nur in eine Richtung?“ So haben wir uns in die Hängematte gelegt und die Wolken beobachtet udn darüber „spekuliert“ und so weiter .. Manchmal ist es mit einer Antwort erledigt, oder es folgen noch einige..

Wenn ich mal nichts weiß, mach ich mich schlau, nicht googeln vor dem Kind, der Weg ist das Ziel. Weiß ich das ein Thema im Lexikon steht, dann suchen wir gemeinsam, ja sie darf wissen, dass ich nicht alles wissen kann! Und somit zeige ich ihr Wege, wo man wissen herbekommt, manchmal braucht man auch einfach nur den Opa fragen.

So seht ihr, freilernen ist nicht unbedingt einfacher, es ist Teamwork – ihr wisst gar nicht wie viel ich jetzt schon gelernt habe, durch das nachforschen, nachlesen usw.. ich bin gespannt, was mein kleiner rasender Reporter als nächsten wissen möchte.